Amalgamsanierung

 

Amalgamsanierung
Amalgamsanierung und Amalgamausleitung


Amalgamfüllungen tragen zur Schwermetallbelastung des Körpers bei. Sicherlich muss nicht jeder Patient durch Amalgamfüllungen krank werden. Dennoch können durch eine Amalgamvergiftung zum Beispiel folgende Symptome verursacht oder verstärkt werden: Kopfschmerzen, Migräne, chronische Müdigkeit, Schwindel, Depressionen, Reizbarkeit, Muskelzittern, Allergien oder Verdauungsstörungen. Um für unsere Patienten auf Nummer sicher zu gehen, verwenden wir in unserer Praxis kein Amalgam. Stattdessen kommen bewährte und auf ihre Verträglichkeit getestete Materialien zum Einsatz. Wenn Sie ständig unter Beschwerden und Symptomen leiden, deren Ursache bislang nicht erkannt wurde, können Sie sich durch einen Test vergewissern, ob eine Schwermetallbelastung bei Ihnen vorliegt. In diesem Fall kann der Austausch vorhandener Amalgamfüllungen gegen körperverträgliche Materialien helfen.
Amalgam muss in den deutschen Zahnarztpraxen als Sondermüll kostenpflichtig und aufwendig entsorgt werden, da das Material einen hohen Anteil an Quecksilber enthält und Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall.
Die Ästhetik einer Amalgamfüllung ist nachteilig, da Amalgam auf der Oberfläche oxidiert und immer dunkelgrau aussieht.
In vielen Ländern, wie zum Beispiel in Schweden, den USA, in Japan und der Schweiz ist Amalgam verboten. Aus diesen Gründen verwenden wir Amalgam schon seit Jahren in unserer Praxis  nicht mehr, sondern legen stattdessen Komposite-Zahnfüllungen.
Ein weiteres Problem der Amalgamfüllungen ist die sogenannte Infraktion oder Infraktur. Eine Infraktion ist eine unvollständige Fraktur eines Zahnes. Alte Amalgamfüllungen können u. U. in der darunterliegenden Zahnsubstanz Risse verursachen und den Zahn regelrecht sprengen. Diese Risse sind auf das Ausdehnverhalten von Amalgam entweder beim Abbinden oder nach Jahren durch Korrosion im Randspaltbereich zurückzuführen. Die Amalgamfüllungen unterliegen im feuchten Mundraum einer dauerhaften Expansion (Ausdehnung) – das heißt, sie “wachsen” im Zahn.

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