Implantate in Berlin

 

Implantatversorgung

Zahnimplantate Berlin – Eine sichere Methode für langlebigen Zahnersatz

Wenn ein Zahn stark in Mitleidenschaft gezogen wurde oder ganz verloren gegangen ist, stellt sich die Frage nach Zahnersatz. Dieser ist vor allem im Frontzahnbereich, wegen ästhetischen Gründen, gefragt aber auch im Kaubereich, aus funktionellen Gründen.

Ein lückenloses Lächeln gilt als Schönheitsideal und verhilft zu einem gesunden Selbstbewusstsein. Um einen fehlenden Zahn oder auch mehrere Zähne zu ersetzen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Je nachdem, welche gesundheitlichen Voraussetzungen Sie mitbringt, kommen Implantate oder Brücken infrage.

Was sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind kleine Schrauben aus Titan oder Zirkonoxid, die als Ersatz für die Zahnwurzel dienen. Sie werden in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt, um die jeweils betroffenen Zahnwurzeln zu ersetzen. Nach der Behandlung heilen sie, in einem normalen Heilungsverlauf von ca. 2 – 6 Monaten, in den Knochen ein und dienen als Verankerung für den Zahnersatz, das können zum Beispiel Brücken oder Kronen sein.

Es kann hier auf die herkömmliche Art implantiert werden oder navigierend mit dem Nobel Guide®-System (siehe unten).

Durch eine individuelle, vorherige Therapieplanung wird die Heilung der Implantate gewährleistet. Die digitale Volumentomographie (für ein dreidimensionales Bild) und der Titanstimulationstest (für die Verträglichkeit), gehören bei jeder Zahnersatzbehandlung zu unserem Spektrum.

Linker freigestellter Zahn zeigt die Verankerung einer Titanschraube im Kiefer.

Zahnimplantat aus Titan verankert im Kiefer

Wie viel kosten Zahnimplantate in Berlin?

Die Kosten für einen Implantat-Zahnersatz variieren. Verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel, die Anzahl der zu ersetzenden Zähne fließen in die Berechnung mit ein.

Auch sind, in manchen Fällen, vor dem Einsetzen der Implantate, vorbereitende Eingriffe nötig. Normalerweise werden der chirurgische Eingriff, das Anbringen der Pfosten und der Aufbau der Ersatzzähne extra berechnet.

Sie können sich bei uns einen Termin für eine Voruntersuchung machen. Nach der Voruntersuchung machen wir vom Zahnzentrum in Berlin, Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Gibt es eine Kostenübernahme für Implantate?

Implantate werden teilweise von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wie hoch dieser Anteil ist, kommt auf die jeweilige Krankenkasse und Leistung an. In Härtefällen, wie zum Beispiel ein geringer Verdienst, kann es sein, dass die gesetzliche Krankenkasse den gesamten Betrag übernimmt.

All-on-4 von Nobel Biocare ist die attraktive prothetische Lösung; Sofortbelastung, festsitzende Prothese, für jede Knochenquantität geeignet.

Diese Versorgung für zahnlose Kiefer ist ein Behandlungsverfahren, bei dem Implantate im Seitenzahnbereich schräg eingesetzt werden. Diese Vorgehensweise erleichtert eine optimale prothetische Unterstützung für eine Kunststoffbrücke, die innerhalb weniger Stunden nach dem operativen Eingriff gefertigt werden und funktionsfähig sein kann. „All-on-4″ basiert auf der innovativen Immediate Function™ Technik von Nobel Biocare. Mit dieser Lösung können Patienten in einer einzigen Konsultation innerhalb von nur ein bis zwei Stunden mit einer festsitzenden Brücke versorgt werden. Nobel Guide zur Verwendung in Operationsverfahren, die einen komplikationsarmen Heilungsverlauf zum Ziel haben, wurde von der Firma Nobel Biocare entwickelt. Das Nobel Guide®-System basiert auf einer weitgehend computergestützten Planung des chirurgischen Eingriffes sowie der Herstellung des Zahnersatzes. Dazu wird auf der Basis zweier spezieller Röntgenaufnahmen – der Computertomogramme – die Position der Implantate virtuell am Bildschirm festgelegt. Diese Planung wird mit Hilfe einer individuell angefertigten Schablone präzise auf den Kieferknochen übertragen. Der Vorteil dieser Operationsmethode liegt auch darin, dass auf das Eröffnen des Zahnfleisches weitgehend verzichtet werden kann. Die Folge eines so minimal invasiv gestalteten Vorgehens sind geringere Beschwerden nach dem Eingriff. Als konsequente Weiterentwicklung findet die Cad/Cam-Herstellung des späteren Zahnersatzes bereits vor dem Eingriff mit Hilfe der Procera®-Technik statt.

Als Alternative können Sie sich auch für Keramikimplantate entscheiden. Über die Vorteile und möglichen Risiken können Sie sich in diesem Artikel informieren.

Für wen sind Implantate geeignet?

Weil Zahnimplantate durch einen chirurgischen Eingriff direkt in den Kieferknochen fixiert werden, sind diese nicht für jeden geeignet. Als erste Voraussetzung muss das Knochenwachstum abgeschlossen sein. Das heißt, für Kinder und Jugendliche sind Zahnimplantate generell ungeeignet. Aber auch Erwachsene müssen einen stabilen Gesundheitszustand haben, bevor sie Implantate in Betracht ziehen können. Keine Zahnimplantate sollten Sie verwenden, wenn Sie:

– An Diabetes Typ 1 oder Typ 2 leiden
– Eine akute Krebserkrankung haben
– Alkohol- oder Drogensüchtig sind
– Bestimmte Medikamente einnehmen
– An bestimmten Bluterkrankungen leiden
– Ihr Knochenwachstum noch nicht abgeschlossen ist
– Sie rauchen (das kann die Wundheilung beeinträchtigen)
– An einer Knochenkrankheit leiden
– Karies oder Parodontose haben

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Zahnimplantate bedenkenlos für Sie sind, können Sie sich einen Termin für eine unverbindliche Beratung bei uns im Zahnzentrum Mitte ausmachen. Nach der Untersuchung beraten wir Sie ausführlich über mögliche Risiken und welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie infrage kommen.

Brücke oder Implantat? Wie finde ich den passenden Zahnersatz?

Als Alternative zu einem festsitzenden Implantat, welches durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen fixiert werden muss, kommen auch Brücken infrage. Weil diese nicht direkt in den Kieferknochen operiert werden, sondern mit den danebenliegenden Zähnen verankert werden, sind sie als Zahnersatz für mehr Leute geeignet und haben weniger Gesundheitsrisiken als Zahnimplantate. Allerdings muss, um eine Zahnlücke durch eine Brücke zu schließen, ausreichend Zahnmaterial vorhanden sein, weil die Brücke feste und stabile Pfeiler braucht, um den Zwischenraum auszufüllen. Diese Zähne müssen natürlich sein um als Pfeiler- oder Ankerzähne zu dienen. Außerdem müssen diese Zähne gesund und unbeschädigt sein. Neben dieser Voraussetzung, haben Brücken noch Nachteile.

Zahnbrücke zwischen zwei abgeschliffenen Zähnen

Zahnbrücke mit Verankerung an den danebenliegenden Zähnen

Welche Nachteile haben Brücken im Gegensatz zu Implantaten?

Ein Nachteil den Brücken haben ist, dass die danebenliegenden Zähne abgeschliffen werden müssen, um die Brücke zu fixieren. Weil die Brücke nicht im Knochen verankert ist, wo sie Halt finden kann, müssen die danebenliegenden Zähne eben für den Halt angeschliffen werden.

Außerdem, müssen Sie nach dem Einsetzten der Brücke auf eine gute Mundhygiene achten. Es können sich Essensreste und Bakterien zwischen Brücke und Zahnfleisch sammeln. Diese können leicht zu Infektionen und Entzündungen führen.

Auch kann es sein, dass der Zahnersatz nicht richtig stabil sitzt und so beim Essen ein unsicheres Gefühl auslöst.

Gibt es eine Kostenübernahme für Brücken?

Brücken werden in der Regel zur Hälfte von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Hier gibt es auch die Möglichkeit einer vollständigen Kostenübernahme bei Härtefällen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Zahnersatz für Sie geeignet ist, können Sie sich einen Termin zur Beratung bei uns vereinbaren. Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen die beste Entscheidung für Ihre Zähne zu treffen.